Happy New Year

31 12 2010

In der Gallerie gibt es nun die Fotos von Lesotho und vom 2. Teil unserer Südafrika Reise, womit wir Afrika fototechnisch abgeschlossen haben. Den  Reisebericht haben wir bisher noch nicht geschafft aber 2010 ist ja auch noch nicht zu Ende…morgen werden wir nämlich mit dem Bus von Blumenau nach Florianopolis fahren und von dort nach Montevideo fliegen. Es wäre somit ja noch etwas Zeit,  realistischerweise wird es aber wohl erst nächstes Jahr ein update geben.

Wo auch immer Ihr feiern werdet, wir wünschen Euch einen Guten Rutsch und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2011.



Frohe Weihnachten

24 12 2010

Liebe Leute,

wie ihr sicher schon bemerkt habt, sind wir in den letzten Wochen leider überhaupt nicht dazu gekommen, unseren Blog zu aktualisieren. Wir wollen ja kein Mitleid erwecken und würden es uns wohl auch nicht verdienen, aber Reisen ist anstrengender als man denkt, sodass wir immer wieder Pausen einlegen müssen, auch beim Blog… 😉

Das Gute an der Blogpause ist aber, dass wir von immer mehr Leuten dazu aufgefordert wurden, endlich wieder was zu schreiben und Fotos zu veröffentlichen und wir somit überhaupt erst mitbekommen, dass wirklich viele Leute den Blog verfolgen…(Achtung: das ist eine versteckte Kritik an den ausschließlich stillen Mitlesern!!)

Wir werden uns jedenfalls bemühen, die letzten Wochen, in denen wir mittlerweile bis nach Brasilien gekommen sind,  noch heuer zusammenzufassen und Euch mit neuen Fotos daran teilhaben zu lassen.

Bis dahin wünschen wir Euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben. Esst viele Kekse für uns mit, wir trinken im Gegenzug ein paar Caipirinha auf Euch! Feliz Natal! IMG_3606



Swaziland

31 10 2010

Von Mosambik gings über einen nochmaligen Stop im Krüger (diesmal leider kein Leopard) für 2 Tage nach Swaziland. Das Königreich Swaziland, das laut Reiseführern sehr traditionsbewußt und weniger touristisch als seine Nachbarländer sein sollte, hat sich uns ganz anders als erwartet dargestellt. Sehr touristisch, modern und gepflegt, sehr gute Infrastruktur, äußerst kreative Künstler und freundliche Leute, und landschaftlich sehr schön dargestellt, da es von Steppen bis zu (nicht sehr hohen) Bergen alles gibt.

Kulinarisch hat uns das von einem Schweizer mit deutschen Küchenchef geführte Restaurant Calabash sehr überzeugt. Laut Sylvia gibts dort gemeinsam mit dem Plachutta das beste Kalbswienerschnitzel der Welt.

Wenn man in der Gegend ist und Zeit hat ist Swaziland durchaus sehenswert, absolutes Muss ist es aber nicht.



Emily

31 10 2010

Der 28.9. hat uns den Kreislauf des Lebens so richtig verdeutlicht, denn Emily, das erste Kind von Tina und Buchi, ist auf die Welt gekommen:

emily

Herzlichen Glückwunsch, wir freuen uns total für euch und wir sind sicher, Emily wird ein Model mit IQ 160 werden – aber bei diesen Eltern ja auch kein Wunder 😉



In Memoriam

31 10 2010

Leider mussten wir in Namibia bei einer der seltenen Skype Gelegenheiten erfahren, dass Christians Opa am Vormittag des 28.9. bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen ist. Diese Nachricht hat uns wie der Blitz getroffen und wir sind natürlich sehr traurig, dass wir nicht einmal am Begräbnis teilnehmen konnten, sodass wir uns hier mit dem nachfolgenden Foto von ihm verabschieden wollen:

opa

Opa, es ist schwierig zu begreifen, dass du nicht mehr da sein wirst, wenn wir wieder heimkommen werden, wir vermissen dich schrecklich und werden immer an dich denken!



Ruanda

2 09 2010

Seit unserem letzten Blog Eintrag hat sich einiges getan, denn mittlerweile sind wir in Malawi und haben u.a. die Berggorillas, die Serengeti, den Ngorongoro Crater und Sansibar hinter uns gebracht, aber der Reihe nach:

Die letzten Tage in Uganda haben wir mit einer Sunset Kanu Booz Cruise (Sauftour) am Lake Victoria, dem Besuch einer Schimpansen Aufzuchtstation und im Queen Elisabeth NP verbracht, wo wir im Kazinga Channel jede Menge Nilpferde und auch ein paar Krokodile und Elefanten gesehen haben. Am Weg dorthin haben wir auch einen Stop am Äquator eingelegt. Danach sind wir durch wunderschöne Hügellandschaften mit Tee- und Bananenplantagen nach Ruanda gefahren, da wir unser Gorilla Trek Permit für den Parc de Volcanos in Ruanda erhalten haben. Vor den Gorillas haben wir noch das Völkermordmuseum in Kigale besucht. 1994 sind ja mehr als eine Million Tutsis unter den Augen der UNO und der Weltöffentlichkeit von den Hutus abgeschlachtet worden und auch wenn man die Bilder aus dem Fernsehen kannte, ist es vor Ort doch noch bedrückender (und es wird einem auch klar, dass quasi vor unserer Haustür am Balkan etwas sehr Ähnliches passiert ist). Andererseits ist es aber auch beeindruckend, dass es seither anscheinend sehr friedlich zugeht und die Trennung der beiden Volksgruppen weitestgehend nicht mehr gelebt wird.

Von Ruhengeri aus haben wir dann die Berggorillas besucht, die hier im Grenzgebiet Uganda, Ruanda und Kongo auf den bis zu 4500m hohen Vulkanen leben. Die Gorillas sind recht leicht zu finden, denn sie werden von 2 Spähern den ganzen Tag bis zum Nachtquartier begleitet und dort am nächsten Tag wieder gesucht. Insgesamt gibt es mittlerweile wieder über 700 Berggorillas und die Zahl steigt langsam aber stetig an, was dazu führt, dass der zur Verfügung stehende Lebensraum allmählich zu klein wird, v.a. auch weil die lokalen Bauern immer mehr Ackerland benötigen, was durch Mauern nun aber verhindert wird. Wilderei ist anscheinend kein Problem mehr, der letzte Gorilla wurde 2002 getötet. In Uganda gibt es 18 Gorillagruppen, von denen 8 für Touristen zugänglich sind. Diese 8 Gruppen werden täglich von max. 8 Touristen besucht und sind entsprechend an Menschen gewöhnt.

Wir haben die Gruppe „Ugenda“  besucht, die aus 18 Gorillas, darunter 3 Silberrücken und ein 2 Monate altes Baby, bestand. Wir hatten Glück und der Trek bis zu den Gorillas dauerte nur rund 1 ½ Stunden und war durch relativ flaches Gelände im nicht zu dichten Dschungel. Offiziell muss man einen Abstand von 7 Metern zu den Gorillas halten, die Guides sehen das aber etwas gelassener und die Gorillas wissen davon schon gar nichts, wenn sie durch den Dschungel marschieren, sodass uns einer fast auf die Zehen gestiegen ist.  Die Gorillas tun außer fressen ja kaum etwas, dennoch ist es unglaublich faszinierend ihnen dabei zuzusehen und wenn sich dann der Silberrücken erhebt und durch den Dschungel schreitet ist das pures Gänsehautfeeling. Die Gorillas sind uns so unglaublich ähnlich und so friedlich, und vor allem die Gorillamama mit ihrem 2 Monate altem Baby war das Highlight schlechthin….aber seht euch die Fotos an!

Ruanda, das Land der 1000 Hügel, hat eine fruchtbare und wunderschöne Landschaft und man merkt stark den Einfluss der ehemaligen belgischen Kolonialherrschaft, denn anders als in allen anderen Ländern, die wir bisher bereist haben, spricht man hier verbreitet französisch, fährt auf der richtigen Straßenseite und hat die richtigen Steckdosen. Außerdem sind in Ruanda Plastiksackerl verboten, sodass es recht sauber ist. Anders als in vielen Gegenden in Kenia und Uganda, die wir gesehen haben, wohnen die meisten Menschen in festen, gemauerten Häusern, was aber sicher auch an den  kälteren Klimabedingungen liegt, denn die Menschen sind natürlich auch hier sehr arm und von den USD 500,- pro Gorillatrek kommen angeblich nur 5% direkt der lokalen Bevölkerung zu Gute, der Rest geht ins Staatsbudget…

Das ganze Leben scheint sich auf der Straße abzuspielen, es ist unglaublich, wie viele Menschen und v.a. Kinder irgendwo hingehen oder Obst, Gemüse und Tiere auf ihren Fahrrädern transportieren. Am Sonntag haben sich viele auch besonders herausgeputzt und sind in die Kirche gegangen. Nirgends zuvor haben wir auch so oft das Wort „Mzungu“ gehört, was soviel wie „Weißer“ bedeutet (und nicht negativ gemeint ist) die lokale Bevölkerung war aber sehr interessiert, v.a. als wir in lokalen Restaurants mit Einheimischen Ziegenfleisch Spieß mit Pommes gegessen haben (ja, auch Sylvia!) und wir wurden auch auf Zigaretten und Bier eingeladen, nachdem wir uns am Billard Tisch Respekt erkämpft hatten… Lustig ist es auch wenn kleine Kinder Angst bekommen, wenn sie Mzungus sehen…frei  nach unserem Kinderspiel „Wer hat Angst vorm weißen Mann?“



jetzt gehts los…

15 07 2010

morgen is es endlich so weit, um 18:50 starten wir in graz und fliegen über frankfurt nach mombasa. voraussichtlich werden wir rund 4 monate in afrika verbringen, denn am 28. juli starten wir in nairobi eine 70 tägige truck tour, die uns bis nach kapstadt führen wird (http://www.absoluteafrica.com/Absolute_Safari_09/Absolute_Safari_09_Itinerary.html) und danach werden wir selbst noch irgendwo in Südafrika, Mosambik, Swasiland und Lesotho herumfahren…

wir werden natürlich versuchen, euch von zeit zu zeit über den blog am laufenden zu halten, freuen uns aber auch über neuigkeiten von daheim…unsere kontaktdaten findet ihr unter „Kontakt“.

bis bald und bussal aufs bauchi



Der erste Eintrag

16 05 2010

Jetzt ist es also so weit, wir haben unseren eigenen Weltreise Blog! Das beste daran ist aber nicht der Blog, viel besser ist natürlich, dass wir bald auf Weltreise sein werden!!!

Wohnung und Job sind per Ende Mai gekündigt, somit gibt es jetzt kein Zurück mehr. Zuerst werden wir uns noch die eine oder andere Woche in der Steiermark Weltreisespeck anfressen und Ende Juni oder Anfang Juli gehts dann wirklich los.

Unser Plan sieht vor, dass wir in Afrika beginnen werden und uns danach über Süd- und Mittelamerika, die Südsee, Australien und Asien wieder bis nach Österreich durchschlagen. Die geplante Route und dann im Laufe der Zeit die tasächliche Route könnt Ihr auf der Seite „Route“ sehen.

Wir sind selbst wohl am meisten gespannt, ob wir die geplante Route durchziehen werden oder nicht, wenn ja, dann stehen uns wohl 1  1/2 sehr spannende Jahre bevor!

Wir freuen uns jedenfalls, Euch über diesen Blog während unserer Reise auf dem Laufenden zu halten und würden uns noch mehr freuen unterwegs auch mal was von Euch zu hören oder vielleicht sogar zu sehen!

In diesem Sinne: go with the flow!